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Montag, 7. Januar 2013

NAVTEX-QSL-Karten (I)

Nach ein paar Jahrzehnten habe ich diverse Funkstationen wieder einmal um QSL-Karten als Empfangsbestätigung für meine Hörberichte gebeten. Die beiden ersten sind heute eingetroffen, per E-Mail als Bilddatei. Schon daran kann man erkennen, dass die Zeiten sich geändert haben. Früher wartete man auf gedruckte Karten, die man in die Hand nehmen und an die Wand pinnen konnte, oft viele Monate. Von vielen Stationen bekam man nie eine Antwort. Heute geht das elektronisch alles viel schneller, und man bekommt ein virtuelles Dokument, was aber völlig in Ordnung ist, denn alles ändert sich und ist im Fluss. Da muss man flexibel bleiben ...

Hier die beiden QSL aus Tórshavn/Färöer und aus Tallinn/Estland:







Mittwoch, 5. Dezember 2012

Alte QSL-Karten (VII)

Noch einmal Seefunk bietet die alte Empfangsbestätigung der US-Küstenfunkstelle Chathamradio/WCC aus dem Jahr 1989.





In den Bereich des Flugfunks gehören zwei QSL von den VOLMET-Stationen Shannon Aeradio EIP  und New York Radio, beide von 1976.





Irgendwie auch in den Utility-Bereich gehören zwei ehemalige Stationen, die man dem Bereich Feste Funkdienste zuordnen kann. Das österreichische Bundesheer bestätigte mir 1976 den Empfang des Schulungssenders OEY52.





Ein einmaliges Zwischending zwischen Festem Funkdienst, nämlich der Sendestelle von Cable & Wireless auf der britischen Südatalntikinsel St. Helena auf 11092,5 kHz, Amateurfunkdienst (Rufzeichen ZD7RSD) und Rundfunk war der über etliche Jahre alljährlich an einem Herbsttag im Oktober oder November stattfindende mehrstündige Radio St. Helena Day, an dem Kurzwellenhörer in aller Welt in Richtung Südatlantik lauschten. Nach einigen Jahren Unterbrechung erlebte er von 2006 bis 2009 eine Wiederbelebung, doch 2010 wurde er in letzter Minute abgesagt und scheint nun Geschichte zu sein. Meine QSL-Karte stammt von 1996, als noch Tony Leo als Stationsmanager und Sprecher fungierte.



Sonntag, 2. Dezember 2012

Alte QSL-Karten (VI)

Zu den wenigen Küstenstationen, die Empfangsbestäigungen verschickten, gehörte auch die Funkstelle NMN der amerikanischen Küstenwache in Portsmouth/Virginia. Offenbar gab es dort jemanden, der ein Herz für SWL hatte. Die einfach gestalteten und dann fotokopierten Karten legen diese Vermutung nahe. Der Wunsch, den QSL-Sammlern unter den SWL eine Fruede zu bereiten, war so jedenfalls zur großen Freude der Empfänger erfüllbar. Hier eine Karte von 1990:






Und eine weitere von 1992:





Eine eigene Funkstelle unter dem Rufzeichen IRM unterhielt lange Jahre auch das Centro Internazionale Radio Medico C.I.R.M. in Rom, eine Einrichtung für medizinische Notfälle auf See. Die Organisation ist auch heute noch aktiv, hat aber die Kurzwelle längst verlassen. Die schlichte Empfangsbestätigung stammt aus dem Jahr 1982. Die Funkstelle befand sich damals im Gebäude der italienischen Handelsmarine in Rom, die Antennen standen auf dem Flachdach des Hochhauses.


Donnerstag, 29. November 2012

Alte QSL-Karten (V)

Längst nicht alle Seefunkstationen sind auf den Versand von QSL-Karten eingerichtet. Manche antworten deshalb auch per Brief ‒ die meisten leider jedoch überhaupt nicht.

Einen Brief gab es 1989 als Empfangsbestätigung der Küstenfunkstelle 5BA Zypern Radio über eine CW-Sendung auf 16885 kHz.


In ähnlicher Weise bestätigte ebenfalls 1989 Algier Radio den korrekten Empfang einer CW-Aussendung auf 12662 kHz.


Mit einer Briefkarte bestätigte dagegen 1992 Radio Lissabon CUL24 ("Radio do Continente") einen Empfang auf 22479 kHz.




Montag, 26. November 2012

Alte QSL-Karten (IV)

Zu meinen alten QSL-Karten, die sich über die Jahrzehnte erhalten haben, gehören aus dem Utility-Bereich auch Karten des Seefunkdienstes, der im vorigen Jahrhundert die ihm zugewiesenen Bereiche des Kurzwellenspektrums noch sehr intensiv nutzte.

Eine QSL-"Karte", die nur aus einem Stück Telexpapier besteht, hat mir die israelische Küstenfunkstelle Haifa Radio 1989 geschickt. Ich fand diese einfache Lösung immer besonders stilecht und deshalb gut gelungen. Empfangen hatte ich damals die CW-Schleife auf 8694 kHz.






Ein Gegenbeispiel zu dieser eher schlichten Art der Empfangsbestätigung lieferte die taiwanesische Küstenfunkstelle XSW Kaohsiungradio, die ebenfalls 1989 einen CW-Empfang auf 22336 kHz bestätigte.


Samstag, 24. November 2012

Alte QSL-Karten (III)

Die Ausbeute an außereuropäischen QSL-Karten von Zeitzeichensendern aus früheren Jahrzehnten ist nicht sehr groß, umfasst aber Stationen, die auf Kurzwelle heute nicht mehr aktiv sind.

Von der Direktion für Hydrographie und Navigation des Generalkommandos der Marine von Venezuela kommt eine QSL-Karte von 1984. Das Marineobservatorium "Juan Manuel Cagigal" verbreitete das Zeitzeichen unter dem Rufzeichen YVT0 über einen Sender auf 6100 kHz.



Das Ozeanografische Institut der Marine von Ecuador verbreitete das Zeitzeichen unter dem Call HD2IOA auf drei Frequenzen: 3180, 5000 und 7600 kHz. Meine QSL-Karte von 1984 bestätigt den Empfang des Signals auf 7600 kHz.



Freitag, 23. November 2012

Alte QSL-Karten (II)

Aus dem europäischen Ausland besitze ich aus früheren Jahren drei QSL-Karten von Zeitzeichenstationen.

Das Oberservatorium von Paris in Meudon verbreitete viele Jahre das Zeitzeichen über Sendeanlagen in Pontoise. Für die Aussendungen in verschiedenen Kurzwellenbändern gab es unterschiedliche Rufzeichen. Ich bekam 1979 den Empfang von FTK77 auf 10775 kHz bestätigt.


Auch längst Geschichte sind die Aussendungen des Zeitzeichens auf Kurzwelle durch das Nationale Elektrotechnische Institut "Galileo Ferraris" in Turin. Der 5-kW-Sender auf 5000 kHz war damals täglich für zwei Stunden und 45 Minuten aktiv. Meine QSL-Karte stammt aus dem Jahr 1976.






 Auch die CSSR gehörte damals zu den Ländern mit einem eigenen Zeitzeichensender. Das Astronomische Institut der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften unter dem Rufzeichen OMA auf 2500 kHz und auf 50 kHz rund um die Uhr. Unter dem Rufzeichen OLB5 gab es auf 3170 kHz spezielle Zeitzeichensendungen, die natürlich allesamt ijn Mitteleuropa gut zu hören waren. Meien Empfangsbestätigung über die OMA-Aussendung auf 2500 kHz stammt aus dem Jahr 1976.



Donnerstag, 22. November 2012

Alte QSL-Karten (I)

Bei der Vorstellung einiger meiner alten QSL-Karten fange ich heute mit zwei deutschen Zeitzeichensendern an.

Die DDR unterhielt in Berlin im Amt für Standardisierung, Meßwesen und Warenprüfung ein Arbeitsgebiet Zeit- und Freqeunznormale. Dieses sorgte für ein Zeitzeichensignal, das von der Kurzwellenstation DIZ in Nauen auf 4525 kHz miz 5 kW Sendeleistung abgestrahlt wurde. Eine QSL-Karte aus dem Jahr 1976 bestätigt den Empfang, leider ohne Datum. Die Klappkarte war auf drei Seiten bedruckt.






In der Bundesrepuiblik Deutschland wurde die genaue Zeit außer von dem noch heute aktiven Langwellensender DCF77 unter anderem vom Deutschen Hydrographischen Insitut in Hambuerg für die Seeschifffahrt gesendet, allerdings nicht kontinuierlich, sondern nur zu bestimmten Zeiten. Gesendet wurde auf 2775 kHz mit 2 kW und auf 4265 kHz mit 5 kW. Eine QSL-Karte bestätigt den Empfang 1979.